Ich wurde im Aostatal geboren und wuchs in Saint Vincent, einem kleinen Ort in den Bergen auf. Nach dem Abitur studierte ich allgemeine Linguistik und deutsche Philologie an der Universität Salzburg.

Nach dem Diplom fing ich an über Methoden in der Fremdsprachenvermittlung zu arbeiten und unterrichtete gleichzeitig meine Mutter-sprache, Italienisch, an der Universität Linz.

Aus dieser theoretischen, aber auch und vor allem praktischen Auseinandersetzung mit Fremdsprachenvermittlung entwickelten sich zwei Schwerpunkte:
Das sensomotorische Lernen von Sprache und das Spiel zur

Automatisierung der Morphologie (Endungen) und der Syntax (Satzbau).

Das sensomotorische Lernen ließ verblüffende Effekte auf das Gedächtnis beobachten. Darauf beschloss ich meine Dissertation bei Professor Dr. Klimesch, zu schreiben. Zweitbetreuer war der Linguist Prof. Dr. Krisch (Universität Salzburg).

Am Max Planck Institut für Kognitions- und Neuro-wissenschaften Leipzig vertiefte ich das Thema meiner Dissertation in der Gruppe von Professor Dr. Angela Friederici: Hier führte ich Experimente mit bildgebenden Verfahren wie funktioneller Magnetresonanzto-mographie durch, um die Vorteile des sensomotorischen Lernens

im Kurz- und Langzeitgedächtnis zu bestimmen.

Derzeit bin ich in der Max-Planck-Forschungsgruppe “ "Neuronale Mechanismen zwischenmensch-
licher Kommunikation" unter der Leitung von
Dr. Katharina von Kriegstein tätig: Wir beforschen multisensorische Anreicherung sprachlicher Information und ihre Effekte auf das Gedächtnis junger Erwachsenen.

Mein letztes Projekt “Neuroscience for you”, Institut für Wissenstransfer aus den Neurowissenschaften, soll Laien Fundiertes Wissen aus den Neurowissenschaften nahe bringen.